Verein für Körperpsychotherapie




Der Verein für Körperpsychotherapie geht zurück bis ins Jahr 1978 als es darum ging, Körperpsychotherapie in der Schweiz zu ermöglichen.

Therapeuten aus den Niederlanden und England wurden engagiert, die in der Schweiz Gruppenworkshops und Einzeltherapien offerierten. Der Verein hiess damals noch ‚Verein für Bioenergetik’, die Therapiemethoden waren eine Mischung von Bioenergetik und Gestalt. Obwohl es hiess: ‚don’t push the river’ wurden Techniken angewandt, die heute als zu invasiv gelten würden. Um genügend stampfen und schreien zu können, hatten wir einen eigenen Raum im Untergrund eines Geschäftshauses in der Nähe vom Berninaplatz in Zürich.

In den frühen 80er Jahren waren dann bald auch genügend Schweizer Therapeuten ausgebildet, sodass der Verein eine Umstrukturierung erfuhr. Aus einem ursprünglichen Patientenverein wurde ein Therapeutenverband, die primäre Ausrichtung auf Bioenergetik war nicht mehr im Vordergrund, da auch andere Methoden angewandt wurden. Der Verein wurde umbenannt in ‚Verein für Bioenergetik und integrative Therapie’, es wurde jährlich ein Bulletin mit Therapieangeboten herausgegeben.


Da sich in letzter Zeit für die körperorientierten Psychotherapien das Wort Körperpsychotherapie eingebürgert hat, wurde der Verein 2004 neugegründet unter dem Namen ‚Verein für Körperpsychotherapie’. Sein Ziel ist es Körperpsychotherapie-Möglichkeiten zugänglich zu machen, Angebote zu vermitteln und zu orientieren. Es ist also kein Berufsverband, wie der ,Schweizerische Verband für körperorientierte Psychotherapie’ (CH-EABP)‚ der eine Sektion des Europäischen Körperpsychotherapie-Verbandes (EABP) ist.